Laubsauger oder Laubbläser: Was ist der Unterschied?

Im folgenden Artikel gehe ich darauf ein, was eigentlich der Unterschied zwischen einem Laubsauger und einem Laubbläser ist und wozu diese zwei Geräte nützlich sind.

Oft werden die Bezeichnungen falsch angewendet. Ein Laubsauger saugt das Laub an und fängt es in einem Sack auf und ein Laubbläser bläst das Laub vor sich hin. Je nach Rohr und Einstellungen nur nach oben oder nach vorne, aber er bläst das Laub weg.

Was ist ein Laubsauger?

Nachdem wir nun grundsätzlich geklärt haben, was der eigentliche Unterschied zwischen diesen zwei Bezeichnungen ist, kümmern wir uns um die Frage was ein Laubsauger aber überhaupt ist?

Ein Laubsauger ist ähnlich wie ein Staubsauger, ein Gerät mit dem man etwas aufsaugen kann, in diesem Fall Laub. Dabei kann das Gerät sowohl elektrisch als auch mit einem Verbrennungsmotor betrieben werden.

Das aufgesaugte Laub wird in einem Behälter, oft eine Art Sack, gesammelt. Damit dieser Sack nicht zu schnell voll wird, gibt es auch gute Geräte, die das Laub direkt zerkleinern, so dass bei gleichem Volumen die 10-fache Menge Laub in den Sack passt.

Vorteile eines Laubsaugers

  • Ein Laubsauer kann die Produktivität erhöhen und dient zur Zeitersparnis, sowohl im Hobby, als auch im Profibereich (Reduzierung von Personalkosten)
  • Das Laub wird direkt in einem Behälter aufgefangen und verteilt sich nicht in alle Richtungen
  • Außerdem wird auch kein zusätzlicher Dreck aufgewirbelt

Nachteile eines Laubsaugers

Einer der größten und einzigen Nachteile ist die Größe des Behälters. Ähnlich wie beim Rasenmäher ist dieser irgendwann voll und muss ausgeleert werden. Wenn man diesen Behälter nicht direkt in die Mülltonne entleert, sondern Haufen daraus macht, dann lohnt sich ein Laubsauger gar nicht. Ansonsten lohnen sich Laubsauger für Hobbygärtner, die einen kleineren Garten, aber keine Lust auf Laubfegen haben.

Was ist ein Laubbläser?

Vom Laubsauger kommen wir direkt zum Laubbläser. Dieser, wie der Name schon sagt, bläst dem Laub einen Luftstrom entgegen. Dabei macht die Einstellung des Rohres aus, was mit dem Laub passiert.

Zeigt das Rohr von oben auf das Laub, dann hebt der Laubbläser das Laub nur an, was bei feuchtem Laub sehr hilfreich ist. Zeigt das Rohr aber nach vorne, dann bläst er das Laub von sich weg, in die gewünschte Richtung, in die das Rohr zeigt. Für Profis lohnt sich bei nassem Laub die Kombination aus zwei Männern: Einer hebt das Laub an und der andere bläst es weg.

Vorteile eines Laubbläsers

  • Das Laub kann auf Haufen zusammen geblasen werden und danach entsorgt werden
  • Auch nasses Laub lässt sich einfach entfernen
  • Es hat kein Behältnis, dass immer wieder geleert werden muss

Nachteile eines Laubbläser

Dass der Laubbläser kein Behältnis für das Laub hat, ist natürlich ein Nachteil. Dadurch muss man sich am Ende doch noch einmal schmutzig machen und sich körperlich betätigen, um das zusammen geblasene Laub entsorgen zu können. Auch wird beim Blasen natürlich Dreck aufgewirbelt bzw. auch unnötig über die komplette Fläche verteilt, in einem Laubsauger wäre dies direkt weg.

Was gibt es Rechtliches zu beachten?

Natürlich ist dies keine Rechtsberatung, sondern nur ein gut gemeinter Hinweis. In Wohngebieten darfst Du nach der Maschinenlärmschutzverordnung nur zwischen 9 und 13 Uhr und zwischen 15 und 17 Uhr tätig werden, da Laubsauger und co. zu laut sind.

Braucht man unbedingt einen Laubsauger oder einen Laubbläser?

Das musst Du selber entscheiden und dabei die eigene Situation einschätzen.

Wenn Du regelmäßig Laub aus Deinem Garten entfernen musst, dann kann sich ein Laubsauger rentieren oder Du besorgst Dir mit Deinen Nachbarn ein Gerät, dann könnt ihr die Anschaffungskosten teilen und jeder kommt in den Genuss eines Laubsaugers.